Fred Sprengbüro
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Nur eine Richtung – nach oben: Entwicklung der Sanierungskosten seit der Veröffentlichung der Landeshochschulstandortentwicklungsplanung Berlin (2023)

Schriftliche Anfrage vom 9. April 2026, Drucksache 19/25794

Tobias Schulze (LINKE)

1. Wie hoch ist die durchschnittliche Baupreissteigerung im Wissenschaftsbereich in den Jahren 2024 und 2025?

2. Die Landeshochschulstandortentwicklungsplanung Berlin (LHSEP) beziffert den Sanierungsbedarf der Berliner Hochschulen im Jahr 2023 auf rund 8,69 Milliarden Euro (Phase 0 sowie Säulen 1 bis 3; Index 3. Quartal 2023) (siehe LHSEP, S. 25). Wie hoch ist der aktuelle Gesamtsanierungsbedarf, wenn man die Baupreissteigerungen seit dem 3. Quartal 2023 bis einschließlich dem 4. Quartal 2025 einbezieht? (Bitte ziehen Sie zur Berechnung, sofern praktikabel, die seither erfolgten Investitionen in der Phase 0, ab!)

3. Mit welchen Baupreissteigerungen rechnet der Senat aktuell für das Jahr 2026?

4. Wie hoch ist der geschätzte Gesamtsanierungsbedarf Ende diesen Jahres, wenn die prognostizierten Baupreissteigerungen für 2026 der Berechnung zugrunde gelegt werden?

5. Wie hoch schätzt der Senat den Gesamtsanierungsbedarf der Charité aktuell ein? Bitte geben Sie an, wann die Daten erhoben wurden und fügen Sie bitte Baupreissteigerungen bis Ende 2025 hinzu!

6. Wie hoch ist der geschätzte Gesamtsanierungsbedarf der Charité Ende diesen Jahres, wenn die prognostizierten Baupreissteigerungen für 2026 der Berechnung zugrunde gelegt werden?

7. Die Berliner Hochschulbaugesellschaft (BHG) soll vorerst vier Pilotprojekte betreuen. Dabei werden die Gesamtkosten der Maßnahmen wie folgt angegeben: Invalidenstraße HU: 110.585.000 € Chemie FU: 30.000.000 € Physik und Forschungsneubau CIPHOR TU: 93.750.000 € Lehr- und Laborgebäude TU: 110.500.000
– a) Von wann stammen die Planungen zu den benötigten Mitteln für diese vier Pilotprojekte?
– b) Wie hoch sind die benötigten Mittel für die Pilotprojekte jeweils aktuell, wenn die seither erfolgten Baupreissteigerungen einbezogen werden?
– c) Da mit einem Baubeginn nicht vor 2027 gerechnet werden kann, wie hoch sind die benötigten Mittel für die einzelnen Projekte, wenn die prognostizierten Baupreissteigerungen des Senates für 2026 der Berechnung zugrunde gelegt werden?

Antwort:

https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-25794.pdf