Gaskosten könnten um 400 Prozent steigen

Am 13.10.2022 schreibt der Tagesspiegel über ein Entlastungspaket für die Berliner Hochschulen.

Wissenschaftssenatorin Ulrike Gote (Grüne) hatte im Tagesspiegel-Interview den Hochschulen bereits einen dreistelligen Millionenbetrag im Nachtraghaushalt in Aussicht gestellt, um die steigenden Energiekosten zu kompensieren.

Noch wird der Haushalt allerdings zwischen den Koalitionsparteien SPD, Grüne und Linke verhandelt. Tobias Schulze, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken und wissenschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion, sagte auf Anfrage, auch er gehe von Mitteln in der Höhe aus, die Gote genannt habe: „Auch wenn die Hochschulen ihre Einsparziele erreichen und auch wenn sie in geringem Umfang Eigenanteile und Rücklagen mobilisieren, werden dreistellige Millionenbeträge nötig sein.“

Die Koalition müsse letztlich das refinanzieren, was tatsächlich anfalle: „Das können dann auch deutlich mehr als hundert Millionen Euro sein.“ Würden die Heizkosten nicht komplett kompensiert, leite das ein heftiges Sparprogramm bei den Hochschulen ein. „Ich kann vor diesen Gedankenspielen nur warnen“, sagte Schulze. Die Hochschulen müssten hier als öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kitas oder die Feuerwehr behandelt werden.

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Schulze und Czyborra betonen beide, die zusätzlichen Energiekosten könnten die Hochschulen auch nicht aus dem 3,5-Prozent-Aufwuchs aus den Hochschulverträgen bezahlen. Das Geld würde zum Beispiel für höhere Tarifkosten und höhere Sanierungskosten gebraucht, sagt Schulze: „Diese hauen schon voll ins Kontor.“

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