Fred SprengbüroStudierende an Berliner Schulen: Wer füllt aktuell die Lücken?
Schriftliche Anfrage vom 22. November 2023 – Drucksache 19/17434
Fragesteller: Franziska Brychcy und Tobias Schulze (LINKE)
Gestellte Fragen:
1. Wie viele Studierende sind seit dessen Einführung im Rahmen des Programms „Fördern statt…“ an Berliner Schulen beschäftigt und wie vielen Vollzeiteinheiten [VZE] entspricht das jeweils? (Bitte aufschlüsseln nach Schulhalbjahr, Schulform und Region sowie nach vorliegendem Abschluss [ohne Abschluss/mit BA-Abschluss/Sonstige].)
2. Wie viele Studierende sind seit dessen Einführung im Rahmen des Programms „Unterrichten statt…“ an Berliner Schulen beschäftigt und wie vielen VZE entspricht das jeweils? (Bitte aufschlüsseln nach Schulhalbjahr, Schulform und Region sowie nach vorliegendem Abschluss [ohne Abschluss/mit BA-Abschluss/Sonstige].)
3. Wie viele der aktuell im Rahmen der beiden Programme beschäftigten Studierenden sind in einem Lehramtsmaster-Studiengang bzw. in einem BA-Studiengang mit Lehramtsoption immatrikuliert und wie viele absolvieren kein lehramtsbezogenes Studium?
4. Wie lange und in welchem zeitlichen Umfang üben die Studierenden ihre Tätigkeit im Rahmen der beiden Programme durchschnittlich aus?
5. Wie werden die Studierenden in den beiden Programmen eingruppiert? Welche Tätigkeitsbeschreibung liegt dem jeweils zu Grunde? Wie sind sie in die Kollegien eingebunden?
6. Wie viele Studierende waren im gleichen Zeitraum als PKB-Kräfte an Schulen tätig? (Bitte aufschlüsseln nach Schulhalbjahr, Schulform und Region sowie nach vorliegendem Abschluss [ohne Abschluss/mit BA-Abschluss].)
7. Wie werden Studierende, die als PKB-Kräfte an Schulen sind, eingruppiert?
8. Fallen Studierende, die im Rahmen der beiden Programme bzw. als PKB-Kräfte an Schulen tätig sind, in die Zuständigkeit der regionalen Personalräte? Welche sonstigen Anlauf- und Unterstützungsstellen gibt es für sie im Konfliktfall?
9. Sind Studierende, insbesondere BA-Studierende, die bisher noch über keinen Abschluss verfügen, befugt, eigenverantwortlichen Unterricht zu erteilen? Welche Unterstützung erhalten sie dabei?
10. Hat der Senat Kenntnis darüber, wie viele Studierende aktuell mit einer Klassenleitung betraut sind?
11. Welche Reflexions- und Qualifizierungsangebote (über das Studium hinaus) bietet der Senat den Studierenden, insbesondere denjenigen, die im Rahmen der beiden Programme an Schulen tätig sind? Sind hier zukünftig Veränderungen geplant, um diese frühe Form der Berufstätigkeit stärker mit der Ausbildung zu verzahnen?
12. Wie bewertet der Senat den Erfolg der beiden Programme? Wie positioniert er sich zum wiederholt geäußerten Vorwurf, dass beide Programme zu deutlichen Studienverlängerungen führen würden bei gleichzeitig fehlender Reflexion der beruflichen Tätigkeit?
13. Welches Feedback erhält der Senat von Seiten der Studierenden, aber auch von Seiten der Schulen und der Beschäftigtenvertretungen? Ist eine systematische wissenschaftliche Evaluation der beiden Programme geplant?
Antwort
https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-17434.pdf

