Ich kandidiere wieder: für eine Stadt, die da ist, wenn man sie braucht.

Noch fünf Monate bis zur Superwahl im Superwahljahr: am 26. September werden der Bundestag, das Berliner Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen gewählt.

Es wird thematisch um die Mietenregulierung gehen, aber auch um die Frage, ob für die Kosten der Corona-Krise deren Profiteure und die Reichen bezahlen, oder ob wir Sozial- und Bildungskürzungen erleben. Aber auch der Klimaschutz und ein starkes Gemeinwesen stehen zur Wahl.

Ich habe mich entschieden, wieder zu kandidieren. Meine Partei hat mich für den Wahlkreis 7 zwischen Brunnenviertel, Humboldthain und Sprengelkiez (Karte hier) aufgestellt. Nachdem wir als LINKE in den vergangenen Jahren hier deutlich besser abgeschnitten haben und ich eine intensive Arbeit für den Wahlkreis machen konnte, kämpfe ich diesmal darum, diesen Wahlkreis zu gewinnen.

Aber auch für die Landesliste der LINKEN Berlin kandidiere auf Platz 8. In den kommenden Jahren will ich besonders das Thema Gute Arbeit in Hochschulen und Krankenhäusern vorantreiben. Beides, die Wissenschaft und unser Gesundheitswesen, müssen nun endlich so priortät behandelt werden, wie sie es auch schon vor der Pandemie verdient hätten. Die Menschen, die dort arbeiten gehören zu den wichtigsten Säulen unseres Gemeinwesens. Sie sind “systemrelevant”. Wir sollten sie endlich auch so behandeln und ihnen beste Arbeitsbedingungen bieten.

Aber auch mein zweites wichtiges Thema, die Digitalisierung, rückte 2020 ins absolute Zentrum der tagespolitischen Debatten. Sowohl in den Schulen, als auch bei Home Office für Beschäftigte oder bei digitalen Verwaltungsvorgängen sind wir noch nicht weit genug. Digitalisierung in Berlin ist angesichts der jahrzehntelangen Versäumnisse eine Großaufgabe, die ich als Abgeordneter gern weiter begleiten und voranbringen. Netzpolitik ist Gesellschaftspolitik. Ich will eine Open City, eine Stadt, in denen das Netz allen gehört und alle Zugang haben.

Und nicht zuletzt will ich den Wedding und den Gesundbrunnen im Abgeordnetenhaus vertreten. Unsere Kieze stehen unter massivem Druck von Immobilieninvestoren, die hier teuer kaufen und dann schnell aufwerten und angestammte Bevölkerung verdrängen wollen. Dagegen zu kämpfen, alle Instrumente zu nutzen ist der Schwerpunkt für mich gewesen und wird es auch in Zukunft sein. Wir hatten Mieterversammlungen und Beratungen im Büro, wir konnten vielen helfen, die sich an uns wandten. Aber wir müssen weitermachen.

Dafür trete ich an und hoffe auf das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler für mich und DIE LINKE.

 

Zurück zu
Allgemein