Stadtansichten im Grenzgebiet – Das Brunnenviertel

Am Freitag, den 24.8.2018, fand unser Rundgang durch das Brunnenviertel statt. Es ging um die Veränderungen im Kiez, aber auch um die Neugestaltung des Mauerparks und den Wohnungsbau der Groth-Gruppe am Rande des Parks.

Im ersten Teil guckten wir vom Cantianstadion aus in den Jahn-Sportpark, der zwar ausserhalb des Brunnenviertels liegt, aber da dort in den nächsten Jahren ein Inklusionssportpark entwickelt werden soll und ein Stadionneubau damit verbunden ist, kann man davon ausgehen, daß auch in den Nachbarkiezen die Auswirkungen zu spüren sein werden.

Im selben Zeitfenster soll auch die Parkerweiterung im Mauerpark endlich umgesetzt werden. Wir erläuterten den Stand der Planungen und sprachen über die Auswirkungen, einer der letzten großen Freiräume in der Stadt, für die Anwohner. Eine Herausforderung der Zukunft wird sein, die besondere Qualität und Strahlkraft dieser Fläche mit den Interessen der Anwohner in Einklang zu bringen. Wir konnten Informationen aus erster Hand zum Mauergarten hören, der langsam aber sicher wächst und gedeiht.

Länger haben wir uns mit den Perspektiven für das Gebäude der ehemaligen Diesterweg-Schule in der Putbusser Straße beschäftigt. Die Macher des Projektes ps wedding stellten uns die Pläne für die Sanierung und Umnutzung des Komplexes vor.

Sabine Horlitz, Katharina Mayer, Tobias Schulze

Dieses Projekt ist umso wichtiger, als dass an der Grenze zwischen dem Brunnenviertel und Prenzlauer Berg ein extremer Aufwertungsdruck herrscht. ps wedding hingegen will mehr als drei Viertel der Wohnungen zu Sozialmietpreisen anbieten – und ein sozio-kulturelles Zentrum integrieren. Auch das Wohnen von Geflüchteten soll möglich sein. Ich unterstütze das Vorhaben und arbeite daran, dass das Grundstück möglichst schnell übertragen wird. Insgesamt waren es zwei spannende Stunden im Brunnenviertel. Danke an alle, die da waren!

Hinter dem PS-Wedding

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