Das Sprengelhaus – ein lebendiger Ort des Austauschs im Kiez

Das Sprengelhaus mit dem Nachbarschaftsladen kennt im Sprengelkiez wahrscheinlich jeder. Gemeinsam mit dem Staatssekretär für Arbeit und Soziales, Alexander Fischer, trafen wir uns mit dem Leiter des Hauses, Hans-Georg Rennert, und Aktiven aus dem Haus zum Ortstermin. Wir erhielten Einblick in die vielfältigen Aktivitäten im Haus. Besonders spannend waren dabei die Aktivitäten zur Vernetzung migrantischer Selbstorganisationen, aber auch die Zusammenarbeit mit Schulen und KiTas aus dem Wedding. Alle nutzen Räume und Angebote zur Unterstützung. Immer wichtiger wird die Unterstützung für Geflüchtete, hier besonders in Form von Sprachunterricht. Das Projekt Wusuul – Ankommen im Kiez wurde gegründet, um geflüchteten Menschen eine Vernetzung und den Austausch zu ermöglichen, wie uns Narcisse Djakam erzählte. Hans-Georg Rennert berichtete ebenfalls über die Aktvitäten im Rahmen von “Älterwerden im Kiez”. Das Ziel ist, die Lebensbedingungen von Seniorinnen und Senioren zu erhalten.

Wir waren uns einig, dass ein so großes Haus wie das Sprengelhaus, das preiswert gute Bedingungen für soziales Engagement vielfältigster Art bietet, gerade in der Zeit der Aufwertungs- und Verdrängungsprozesse von unschätzbarem Wert ist. Im Gespräch loteten wir weitere Möglichkeiten, das Sprengelhaus in seiner Arbeit und seinem Bestehen zu unterstützen. Für den Januar ist wieder ein gemeinsamer Termin geplant: am 27.1., dem Tag zum Gedenken an den Holocaust, wollen wir die Stolpersteine im Kiez auf Hochglanz bringen und der Ermordeten aus unserem Kiez gedenken.